Mustang mit Jeep mit Bishnu

Mustang mit Jeep mit Bishnu

Itinary

Information

Mustang Trekking dem letzten Königreich in Nepal. Lange Zeit war das ehemalige Königreich Mustang -im Norden Nepals- für Touristen kaum zugänglich. Erst Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts öffnete die nepalesische Regierung Lo Manthang, wie Mustang auch genannt wird, für Reisende. Die wunderschöne Landschaft im Regenschatten des Himalaya lässt sich mit der Tibets vergleichen. Die mittelalterlichen Siedlungen liegen in 3300 bis 4000 Metern Höhe. Es herrscht große Trockenheit. Der Fluss Kali Gandaki aber bringt Leben in das kleine Königreich zwischen den schneebedeckten Bergen.

Diese Reise ist insbesondere geeignet für Interessierte, die die alte tibetische Kultur kennenlernen möchten und gern wandern. Mustang ist unberührt. Es wurde nicht wie Tibet besetzt, die Dörfer und Klöster, die mit ihren alten Wandmalereien einzigartig sind, blieben unversehrt erhalten.

Das Mustang-Trekking führt entlang eines alten Karawanenweges und ist eine anspruchsvolle Wanderung. Es ist wichtig, dass Sie gesund sind und die notwendige Kondition haben, um die täglichen Wanderungen von 4 bis 8 Stunden gut zu bewältigen. Unsere dreiwöchige Reise verlangt Teamgeist sowie Toleranz gegenüber den Mitreisenden. Außerdem muss mit unvorhersehbaren Naturereignissen gerechnet werden, die Flexibilität verlangen.
Reiseprogramm

 1.Tag: Individuelle Anreise nach Kathmandu

Gerne erstellen wir Ihnen ein passendes Flugangebot ab Ihrem Wunschflughafen.
Bei Eigenbuchung beachten Sie bitte, dass die Ankunft am Folgetag (Tag 3) bis spätestens 12:00 Uhr erfolgen muss!
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2.Tag: Ankunft in Kathmandu

Nach der Ankunft und dem Transfer zum Hotel bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang oder zum Ausruhen. Kathmandu, heute mit über einer Million Einwohnern, ist das kulturelle und politische Zentrum Nepals.
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  1. Tag: Erkundung des Kathmandu-Tals

Heute besuchen wir die drei bedeutendsten Heiligtümer des Tals: PashupatinathBodnath und Swayambunath.

  • Pashupatinath – eine der wichtigsten hinduistischen Tempelanlagen, bekannt für die Totenverbrennungsrituale am Bagmati-Fluss.
  • Bodnath – die große buddhistische Stupa (40 m) und Zentrum buddhistischer Pilger.
  • Swayambunath – auf einem Hügel gelegen, mit eindrucksvollem Blick über das Tal und bei klarer Sicht bis zu den Himalaya-Riesen.

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  1. Tag: Kathmandu – Pokhara

Fahrt (ca. 6–8 Std.) über einen Pass hinaus aus dem Kathmandutal und weiter entlang des Trisuli-Flusses. Bei klarem Wetter zeigen sich immer wieder die Schneeberge des Himalaya-Hauptkamms.

Unser Hotel liegt am Phewa-See, ideal für einen Spaziergang entlang der Uferpromenade oder zum Entspannen. Pokhara selbst liegt auf nur 820 m – dennoch ragen die 8.000er der Annapurna-Gruppe ganz nah auf.

F/-/-

  1. Tag: Pokhara – Martha

Wir folgen dem Kali-Gandaki-Tal auf der alten Handelsroute zwischen Tibet und Indien. Die Straßenverhältnisse werden zunehmend anspruchsvoll – deshalb reisen wir im Jeep.

Während das Tal auf ca. 1.000 m beginnt, erheben sich zu beiden Seiten mit Dhaulagiri und Annapurna zwei über 8.000 m hohe Himalaya-Giganten. Nach ca. 6–7 Std. erreichen wir Marpha (2.670 m), bekannt für seine Apfelprodukte. Besuch des historischen „Kawaguchi House“ und des lokalen Klosters.

Exkurs:
Der Kali Gandaki ist älter als der Himalaya – während sich das Gebirge auftürmte, schnitt sich der Fluss immer tiefer in die Landschaft und bildete das tiefste Durchbruchstal der Welt.

  1. Tag: Marpha – Kagbeni

Eine kurze Etappe (1–2 Std.), die Zeit für Besichtigungen lässt: das Dorf Syang mit Kloster, Thini und das exponierte Sakya-Kloster (Hutsaptemga) mit beeindruckender Aussicht.

Abstecher in das abgeschiedene Bon-Dorf Lupra, eines der letzten Orte in Nepal, an denen die ursprüngliche Bön-Religion lebendig ist. Besuch des alten Bön-Klosters – ein echtes kulturelles Kleinod.

In Kagbeni erkunden wir das historische Zentrum mit seinen tibetischen Häusern, den Kani-Chörten, das Red House und das Kloster. Die Lage an der alten Handelsroute machte den Ort einst strategisch bedeutsam.

  1. Tag: Kagbeni – Samar

Zu Fuß oder mit dem Jeep besuchen wir das kleine Nyingma-Heiligtum von Thiri Gaon – ein wunderschöner Aussichtspunkt.

Weiterfahrt nach Samar (3.620 m) über Chele und zwei Pässe (Taklam La & Dajori La). Unterwegs Besichtigung des „Tempels der Medizin“ in den Felsen oberhalb von Chusang – ein kunsthistorischer Schatz aus dem 11. Jahrhundert.

Samar selbst ist ein idyllischer Ort, in dem bereits Michel Peissel 1964 auf seiner Expedition durch Mustang Station machte.

  1. Tag: Samar – Tsarang

Fotogene Landschaften und kulturelle Highlights prägen diese Etappe: die Rangchyung-Höhle (ein bedeutendes Heiligtum Mustangs), das Klosterdorf Ghiling und das rot leuchtende Dhakmar unter seinen markanten Felsklippen.

Wir besuchen das berühmte Ghar-Kloster (Lo Gekar, 3.934 m) – eines der ältesten Klöster im tibetischen Kulturraum.

Am Nachmittag erreichen wir Tsarang (3.560 m): das rote Kloster mit beeindruckenden Fresken und den historischen Königspalast, heute ein kleines Museum.

  1. Tag: Tsarang – Lo Manthang

Nach dem Besuch in Tsarang fahren wir weiter zum mächtigen Sumda-Chörten und hinauf zum Lo La-Pass. Von hier aus eröffnet sich ein überwältigender Blick auf Lo Manthang (3.890 m).

Herbert Tichy schrieb 1954:

„Es war eine schöne, selbstzufriedene Stadt … Getreide auf fast 4000 Meter Höhe – Getreide aus den Wolken.“

Die befestigte Stadt hat sich ihr mittelalterliches Erscheinungsbild bewahrt. Wir besuchen die wichtigsten Klöster:
Maitreya LhakhangThubchen Lhakhang und Shakya Chyodi Gompa.

  1. Tag: Ausflug rund um Lo Manthang

Frühmorgens Fahrt in den „Wilden Westen“ von Upper Mustang – auf Hochplateaus mit großartigen Ausblicken. Mit Glück treffen wir ein Yak- oder Nomadenlager und werden zu Buttertee eingeladen.

Besuch des Namgyal-Klosters, der antiken Jhong-Höhlen sowie des Nyiphu-Klosters.

Im Mai nehmen wir zusätzlich einen ganzen Tag am Tiji-Festival teil – ein Höhepunkt jeder Mustang-Reise.
F/M/A

  1. Tag: Lo Manthang – Chusang

Rückfahrt nach Tsarang und steile Abfahrt ins Kali-Gandaki-Tal. Besuch des Dorfes Dhee und Weiterfahrt nach Yara – eines der höchstgelegenen Dörfer Mustangs.

Von dort geht es weiter in eine märchenhaft geformte Sandsteinlandschaft zum spektakulär gelegenen Luri-Kloster mit seinem reich verzierten Chörten.

Rückkehr über Ghami mit Besuch seines kleinen Klosters und des prachtvollen Tor-Chörten.

  1. Tag: Chusang – Muktinath

Über mehrere Pässe fahren wir zurück Richtung Süden und besuchen erneut Chusang, diesmal die Khang Gompa, entweder zu Fuß über die Hängebrücke oder – bei niedrigem Wasserstand – per Jeep durch das Flussbett.

Weiter geht es nach Muktinath (3.760 m) – ein bedeutender Pilgerort für Buddhisten und Hindus. Besuch der heiligen 108 Quellen und des buddhistischen Menbal-Tempels mit seinem „heiligen Feuer“.

F/M/A

  1. Tag: Muktinath – Tatopani

Morgendliche Besichtigungen in Muktinath. Anschließend Fahrt nach Tatopani (ca. 75 km), vorbei am Dorf Jarkhotund der eindrucksvollen Sakya Gompa aus dem 15. Jahrhundert.

F/M/A

  1. Tag: Tatopani – Pokhara

Rückfahrt (5–6 Std.) nach Pokhara. Unterwegs Besuch der Gandaki Golden Bridge, eine der spektakulärsten Hängebrücken Nepals (567 m lang, 122 m hoch).

Von Sarangkot genießen wir noch einmal herrliche Ausblicke auf den Himalaya und den Phewa-See.

F/-/-

  1. Tag: Pokhara – Tag zur freien Verfügung

Ein Tag zum Entspannen oder für eigene Unternehmungen: Spaziergänge, Bootsfahrten auf dem Phewa-See oder einfach die Ruhe genießen.
F/-/-

  1. Tag: Pokhara – Flug nach Kathmandu

Ein eindrucksvoller Flug entlang der Himalaya-Kette bringt uns zurück nach Kathmandu. Der restliche Tag steht für letzte Erkundungen oder Einkäufe zur Verfügung.

Je nach Flugverbindung beginnt der Rückflug nach Deutschland am späten Abend oder am frühen Morgen.
F/-/-

17. Tag: Rückreise

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. Ankunft je nach Verbindung am selben Tag oder am Folgetag.

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